In einem anderen Blog wurde über das Verlangen nach Anerkennung geschrieben.

Es wird in diesem Artikel gesagt, die Anerkennungs-Suche sei schlecht und müsse geändert werden. Das ist sicherlich richtig. Doch woher kommt dieser Wunsch nach Anerkennung anderer Menschen eigentlich?

Als Babies und Kleinkinder sind die Anerkennung und Liebe der Eltern lebensnotwendig, ohne sie könnten wir nicht überleben. Daher hat jeder Mensch 2 Ängste: Die Angst nicht geliebt zu werden, und die Angst nicht gut genug zu sein. Dies ist zieht sich dann meist durch das ganze Leben. Wir vergessen diese Abhängigkeit im Grunde nicht und fühlen uns auch Jahre später noch so.

Was es hier zu tun gibt ist Folgendes: 1. Man sollte unabhängig werden und 2. Man sollte sich bewußt machen, daß man wirklich unabhängig ist und entsprechend leben. Abhängigkeiten und Suche nach Anerkennung und Zuneigung sollten eingeschränkt werden.

Heutzutage wohnen manche Studenten bis 30 zu Hause und sind noch von den Eltern abhängig. Das ist natürlich auch nicht mehr so krass wie im Baby-Alter, wo das Kind sofort sterben würde, ohne die Zuneigung und Pflege der Eltern. Aber es ist auch nicht empfehlenswert und schlecht für das Selbstwertgefühl und Selbstbewußtsein.

Auch unsere Emotionen sind nicht von anderen Menschen abhängig. Natürlich hilft es, wenn man in einer positiven Umgebung leben kann. Es gibt aber Leute, die es schaffen sich in jeder Situation einigermaßen gut zu fühlen. Sie kontrollieren ihre Gedanken – die Bilder in ihrem Kopf, was sie selbst zu sich sagen und wie sie es zu sich sagen. Auch die Glaubenssätze nach denen sie leben, sind für diese Menschen meist positiv. Sie besitzen Selbstvertrauen, würde man umgangssprachlich sagen. Solche Menschen sind intelligent, da sie ihren Kopf richtig nutzen.

Nichts im Leben hat eine Bedeutung, außer der Bedeutung die ich der Sache gebe. Ich interpretiere alle Ereignisse in meinem Leben. Und für diese Interpretationen muß ich Verantwortung übernehmen, denn sie werden direkte Auswirkungen auf meine Gefühle haben. 2 Leute können die gleiche Erfahrung machen, sie jedoch komplett unterschiedlich sehen und interpretieren.