Da hat das Focus Magazin ausnahmsweise mal recht. In der neuesten Ausgabe sagt das Münchner News-Blatt auf dem Titel: Gute Laune kann man lernen.

Sicherlich ist jedoch nicht förderlich wenn man Focus oder deren Website Focus.de regelmäßig liest. Dort wird der Fokus, also die Aufmerksamkeit fast zu 100% auf negative Dinge gelegt. Es ist ein Sensations-Journalismus, welcher den Leute in hunderten Artikel erklärt, wie schlimm, unfair und böse die Welt ist. Die ist natürlich auch beim Spiegel, beim Stern, und den Tageszeitungen genauso. Negative Nachrichten verkaufen sich in unserer negativen Gesellschaft leider besser.

Um gute Laune zu haben, ist es aber wichtig, seinen Fokus, seine Aufmerksamkeit auf positive Dinge zu legen. Dies geht besonders gut mit Dankbarkeit für Dinge, welche man bereits hat. Fragen zu stellen ist ein guter und wichtiger Weg, den eigenen Fokus zu lenken. Negative Fragen wie “Warum passiert sowas immer mir?” lenken die Gedanken auf negative Dinge. Dadurch sind die Gefühle sofort negativ beeinflusst. Eine bessere Frage wäre “Wie kann ich daraus etwas lernen?” oder “Was ist trotzdem gut gelungen?”

Durch den Fokus und die Fragen welche man sich stellt kann man seine Gefühle und Emotionen also beeinflussen.

Ein zweiter wichtiger Weg zur Beeinflussung der menschlichen Emotionen ist der eigene Körper. Eine depressive Person hat eine deutlich andere Körperhaltung als eine glückliche. Die Atmung solch einer Person ist flach, die Schultern hängen herunter, der Kopf ebenso und auch die Mimik kann man sich gut vorstellen, ein Lächeln findet man im Gesicht dieser Person nicht.

Den Fokus, also die Aufmerksamkeit kann jeder bewußt lenken und kontrollieren. Das gleiche gilt für die Körperhaltung eines Menschen. Die Atmung gehört dazu, genauso wie die Mimik und Gestik. Hierzu werde ich demnächst noch mehr schreiben. Dies nur als kleine Einleitung zu diesem hochspannenden Thema.

Natürlich kann man gute Laune lernen. Denn gute Laune ist eine sehr generelle Umschreibung einer positiven Emotion und alle Emotionen lassen sich programmieren (oder “konditionieren”) durch häufige Wiederholung, bis es zur Automatisierung kommt. Jedoch wird ein Artikel im Fokus nicht helfen, denn 90% der Artikel und Nachrichten in den Nachrichtenmagazinen sind negativ und bewirken das genaue Gegenteil: Sie konditionieren die Leute zu Menschen mit Angst, Wut und garantiert keiner guten Laune.