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Selbstwertgefühl + Emotionen – Online Coaching Blog

Selbstvertrauen und mehr – Life Coaching, Personal Coaching Infos und Tipps. Buch Infos Tony Robbins, Paul McKenna, NLP, etc.

Ziele sind für Menschen sehr wichtig. Denn nur Fortschritt macht auf Dauer glücklich. Man muß sich in Richtung seiner Ziele bewegen. Stillstand ist schädlich für die Emotionen. Wenn es nicht nach vorne geht, dann geht es unweigerlich zurück.

Die meisten Menschen haben jedoch keine ansprechenden Ziele. Ihre Ziele sind meist nur Dinge wie durch den Tag zu kommen aber nichts langfristiges. Diese kleinen Ziele führen natürlich auch zu kleinen Resultaten.

Bei der Zielsetzung sind folgende Punkte zu beachten:

1. Ziele müssen aufgeschrieben werden.
Wenn die Ziele schwarz auf weiß aufgeschrieben sind, gibt es kein drum herum mehr. Die Ziele in der eigenen Handschrift zu sehen, motiviert zusätzlich.

2. Ziele müssen positiv formuliert sein
Man bewegt sich immer in die Richtung der dominanten Gedanken. Ein Ziel wie “Ich möchte nicht mehr einsam sein” ist negativ formuliert. Besser wäre “Ich möchte bis zum Ende des Jahres 3 Bekanntschaften geknüpft haben”.

3. Ziele müssen in einem zeitlichen Rahmen festgelegt sein. Große Ziele können in Teilziele zerlegt werden.
Nur wenn man weiß, bis wann man seine Zielsetzung erreicht haben sollte, arbeitet man entsprechend schnell und zügig an der Umsetzung.

4. Ziele müssen spezifisch sein.
Allgemeinstellen wie “Ich will mehr Geld verdienen” bringen Sie nicht wirklich weiter. Mehr Geld zu verdienen wäre ja auch schon erreicht, wenn sie nur 5 Euro im Monat mehr verdienen würden. Besser wäre “Ich möchte ab Januar mindestens 500 Euro mehr im Monat verdienen.”
Besser als “Ich will bald ein cooles Auto fahren” wäre “Ab 2014 werde ich einen Audi TT (mindestens Baujahr 2010) fahren”

5. Sie müssen wissen, WARUM sie ihr Ziel erreichen wollen.
“Die Gründe kommen zuerst, dann kommen die Antworten” sagte Jim Rohn, der Mentor von Tony Robbins. So versteht man sein Ziel besser und ist noch motivierter. Wenn man nur mehr Geld verdienen will aber nicht weiß wieso eigentlich, dann hält sich die Motivation dazu in Grenzen.

Es gibt verschiedene Arten von Zielen. In jedem Bereich sollten Ziele formuliert werden. Ob beruflich, privat, persönlich, spirituell, etc. – Sie sollten alle Bereiche in Ihrem Leben kritisch betrachten und schauen wo man Ziele setzen kann und durch positiv formulierte und genaue Zielsetzung in einem definierten Zeitrahmen nach vorne kommen kann.

Haben Sie bereits Erfahrungen mit dem Setzen von Zielen gemacht? Anregungen und Kommentare sind jederzeit willkommen.

Paul McKenna aus England ist einer der bekanntesten und besten Hypnose- und NLP-Spezialisten weltweit. Er hatte in England eine eigene TV-Show namens “I can change your life”, in der er Menschen hypnotisiert und ihnen in diversen Bereichen weiterhilft. Mittlerweile lebt er eher zurückgezogen in den USA und gibt nur noch vereinzelt Seminare.

Die Bereiche, welche Paul McKenna normalerweise mit der Hilfe von NLP Techniken behandelt sind

- Abnehmen / schlank werden
Ein beliebtes Thema besonders für Frauen. Er verkauft hiermit die meisten Bücher bei Amazon und Co. Er hat auch die “Paul McKenna Diät” entwickelt und erreicht damit viele Diät- und Abnehm-Fans.
- Schlafen
Auch hier kommen NLP und Hypnose Methoden von Paul McKenna zum Einsatz. In Zeiten von Dauer-Stress und Burn-Out ist auch dieses Thema stark nachgefragt.
- Selbstvertrauen (englisch: Confidence)
Ganz wichtiges Thema für jede Lebenslage, und auch Haupt-Thema dieses Coaching-Blogs.
Zu diesem Thema hat Paul MacKenna diverse Bücher geschrieben, welche auch ins Deutsche übersetzt wurden – siehe hier – Bücherliste Paul McKenna.
Einige sehr gute Bücher hierzu sind “Ein neues Leben in 7 Tagen” und “Ich mache dich selbstbewusst”.
- Geld
Der etwas reißerische Titel “Ich mache Dich reich!” oder “I can make you rich!” im Original ist entsprechend gewählt um Aufmerksamkeit zu erreichen.
Der Inhalt ist jedoch nicht auf Bild-Zeitungs-Niveau sondern sehr empfehlenswert. Es dreht sich insbesondere um die geistige Einstellung zum Thema Geld und Reichtum wie man es z.B. von T. Harv Eker kennt.
- Phobien und Ängste
McKenna hat ebenso wie der NLP-Gründer Richard Bandler vielen Menschen geholfen ihre langjährigen Phobien loszuwerden. Richard Bandler schreibt häufig die Vorworte der Bücher von Paul McKenna. Die beiden kennen sich gut und treten auch regelmäßig bei Veranstaltungen und Events gemeinsam auf.

McKenna arbeitet außerdem ebenfalls mit EFT Klopf-Techniken, welche vielleicht nicht jedermanns Sache sind.

Allgemein kann man sagen, daß alle Bücher von Paul MacKenna sehr leicht verständlich geschrieben sind. Auf Fach-Chinesisch und unverständliches Blabla wird angenehmerweise verzichtet. Die zahlreichen Übungen und Trainings sind leicht nachzuvollziehen und machen viel Sinn. Keep it simple heißt die Devise – umso einfacher desto besser. Mit einfachen Worten wertvolle Inhalte zu transportieren, welche Millionen von Menschen weltweit weiterhelfen, das gelingt McKenna besser als anderen Autoren im Gebiet von NLP oder Hypnose.

Ich habe fast alle Bücher von ihm auf deutsch und auf englisch gelesen und kann sie uneingeschränkt empfehlen. Die EFT Klopf-Techniken würde ich jedoch außen vor lassen. Die wenigen Übungen hierzu sprachen mich weniger an. Für viele ist EFT klopfen jedoch eine wirkungsvolle Methode. Alle anderen Methoden und geistigen Übungen waren extrem hilfreich und sehr leicht umzusetzen. So gut wie jedes Kapitel endet mit einfachen und effektiven Übungen, egal ob es um abnehmen, Selbstvertrauen, Phobien oder Finanzen geht.

Hier ist die Liste der deutschsprachigen Bücher von diesem großartigen Autor, welcher neben Tony Robbins zu meinen Lieblings-Coaches gehört:

Bücher Übersicht bei Amazon.de

Die Bücher enthalten meist auch eine Paul McKenna Trainings-CD um die Übungen im Audio Format anhören zu können.

Hier ist ein Video der Fernseh-Sendung aus dem britischen TV von Paul McKenna:

In einem anderen Blog wurde über das Verlangen nach Anerkennung geschrieben.

Es wird in diesem Artikel gesagt, die Anerkennungs-Suche sei schlecht und müsse geändert werden. Das ist sicherlich richtig. Doch woher kommt dieser Wunsch nach Anerkennung anderer Menschen eigentlich?

Als Babies und Kleinkinder sind die Anerkennung und Liebe der Eltern lebensnotwendig, ohne sie könnten wir nicht überleben. Daher hat jeder Mensch 2 Ängste: Die Angst nicht geliebt zu werden, und die Angst nicht gut genug zu sein. Dies ist zieht sich dann meist durch das ganze Leben. Wir vergessen diese Abhängigkeit im Grunde nicht und fühlen uns auch Jahre später noch so.

Was es hier zu tun gibt ist Folgendes: 1. Man sollte unabhängig werden und 2. Man sollte sich bewußt machen, daß man wirklich unabhängig ist und entsprechend leben. Abhängigkeiten und Suche nach Anerkennung und Zuneigung sollten eingeschränkt werden.

Heutzutage wohnen manche Studenten bis 30 zu Hause und sind noch von den Eltern abhängig. Das ist natürlich auch nicht mehr so krass wie im Baby-Alter, wo das Kind sofort sterben würde, ohne die Zuneigung und Pflege der Eltern. Aber es ist auch nicht empfehlenswert und schlecht für das Selbstwertgefühl und Selbstbewußtsein.

Auch unsere Emotionen sind nicht von anderen Menschen abhängig. Natürlich hilft es, wenn man in einer positiven Umgebung leben kann. Es gibt aber Leute, die es schaffen sich in jeder Situation einigermaßen gut zu fühlen. Sie kontrollieren ihre Gedanken – die Bilder in ihrem Kopf, was sie selbst zu sich sagen und wie sie es zu sich sagen. Auch die Glaubenssätze nach denen sie leben, sind für diese Menschen meist positiv. Sie besitzen Selbstvertrauen, würde man umgangssprachlich sagen. Solche Menschen sind intelligent, da sie ihren Kopf richtig nutzen.

Nichts im Leben hat eine Bedeutung, außer der Bedeutung die ich der Sache gebe. Ich interpretiere alle Ereignisse in meinem Leben. Und für diese Interpretationen muß ich Verantwortung übernehmen, denn sie werden direkte Auswirkungen auf meine Gefühle haben. 2 Leute können die gleiche Erfahrung machen, sie jedoch komplett unterschiedlich sehen und interpretieren.

Wie ich bereits erwähnte ist Anthony Robbins, oder kurz “Tony Robbins” mein Lieblings-Autor und Coach.
Tony Robbins hat vor einigen Jahren die Coaching Industrie quasi gegründet. Die Leute nannten ihn “Motivator” oder “Guru”, doch das gefiel ihm alles nicht. Er wollte als Coach angesehen werden. Ein Coach der den Leuten zeigt was möglich ist, was sie in ihrem Leben mit der richtigen Einstellung und Psychologie erreichen können.

Hier in diesem Video stellt sich Anthony Robbins kurz vor und erzählt wie er anfing. Außerdem gibt es 5 wichtige Tipps, wie Sie ihr Leben unter Kontrolle bringen können. Er spricht relativ schnelles amerikanisches Englisch, man sollte also gut Englisch sprechen bzw. verstehen. Bei den Seminaren von Tony Robbins gibt es allerdings Simultan-Übersetzungen in viele Sprachen, darunter auch deutsch.

— Achtung: Wie so oft ist das Video bei Youtube leider nicht mehr online —

Seine Tipps aus dem Video fasse ich hier kurz zusammen:

1. Feed your mind – Bücher lesen, Seminare Besuchen und persönliches Coaching nutzen ist heute wichtiger denn je. Wenn wir unseren Geist nicht “füttern” mit positiven und konstruktiven Inhalten, dann tun es anderen Leute oder die Medien für uns. Was dabei herauskommt, ist eher nicht wünschenswert.

2. Feed and strengthen your body – Kümmern Sie sich um Ihren Körper. Der Körper und die Körperhaltung, die wir einnehmen, wirkt sich sehr stark auf unsere Gefühle aus. Mimik, Atmung, Körperhaltung lassen sich von uns beeinflussen und sobald wir sie positiv verändern, verändern wir unsere Emotionen und somit unser Leben. Halten wir uns langfristig an eine positive Körperhaltung durch ständige Wiederholung, ändern wir unser Leben langfristig. Mit einem fitteren Körper tun wir auch unserem Geist etwas gutes und sind leistungsfähiger und glücklicher.

3. Get a rolemodel that inspires you – Menschen schauen immer zu anderen Menschen und kopieren deren Verhalten. Hier ist es wichtig, daß man ein positives Beispiel, ein Role-Model oder auf deutsch Vorbild hat. Das ist oftmals nicht einfach, sind wir doch meist von Menschen umgeben, welche nicht als Vorbild taugen. Umso besser die persönlichen Vorbilder sind, die man sich bewußt auswählt, desto besser kann man selbst werden. Selbst wenn man die Person nicht persönlich kennt, kann man sie sich zum Vorbild nehmen. Im Finanzbereich ist z.B. Warren Buffett für viele ein Idol. Im Unternehmensbereich ist es vielleicht Steve Jobs oder Mark Zuckerberg. Diese Leute kann man studieren und von ihnen lernen und ihre Aktionen modellieren. Man braucht also das Rad nicht neu zu erfinden. Mn muß einfach schauen, wer bereits erfolgreich ist und wie er oder sie das macht.

4. Get a plan and take massive action – Man muß aktiv werden. Viele Menschen wollen immer etwas tun, fangen aber niemals damit an. Progress equals happiness – auf deutsch: Fortschritt ist gleich Glück. Man muß sich nach vorne bewegen und darf nicht stehen bleiben. Wer aufhört nach vorne zu gehen, geht automatisch zurück. Es ist wie beim Bankkonto: Kommt kein neues Geld mehr hinzu, dann frisst die Inflation das Guthaben langsam aber sicher auf.

Diese 4 Punkte sind natürlich nicht die ganze Message von Tony Robbins. Seit Hauptanliegen ist es die Emotionen der Menschen zu verbessern. Denn die Emotionen stehen hinter unseren Aktionen. Wenn jemand z.B. nichts tut, dann fühlt er sich nicht entsprechend. Er ist nicht in einem State, deutsch Zustand, um etwas zu tun oder etwas zu bewegen. Er ist in einem starren Zustand voller Angst, Zweifel und negativer Emotionen.

Emotionen und Gefühle sind das Benzin des Lebens. Alles was wir tun, tun wir um uns besser zu fühlen. Wir wollen positive Gefühle wie Glück erreichen und negative Gefühle wie Schmerzen vermeiden. Mehr dazu beim nächsten Mal.

Jeder von uns sieht sich selbst als Plus oder Minus irgendwo entlang einer Skala – auf den verschiedensten Gebieten.

Seit der Kindheit werden wir mit negativen Messages bombadiert: “Du kannst das nicht, Du schaffst das doch nicht, das wird nichts, lass es lieber”. Diese Dinge oder noch krassere Sachen kriegen wir deutlich häufiger zu hören als “Gut gemacht, weiter so, du packst das”, etc.

So ist es kein Wunder, daß die meisten Menschen ein negatives Bild bzw. Konzept von sich selbst haben. Tony Robbins nennt dieses Konzept von sich selbst schlicht und einfach “Identity”. Es ist ein Gesamtbild mit welchem wir uns identifizieren. Und nach dieser Identität handeln wir dann entsprechend.

Durch viele Erfahrungen über all die Jahre hat sich unser Selbstbild gefestigt. Auch unser Self-Talk, also unsere inneren Selbstgespräche in unseren Gedanken tragen deutlich hierzu bei. Sie finden ununterbrochen statt. 90% der Gedanken sind jedoch meist die gleichen, die man am Tag zuvor hatte.

Als Kind und Jugendlicher glaubt man alles, was von außen an einen herangetragen wird. Wenn die Eltern sagen “Du kannst nicht gut tanzen”, dann ist das so. Es wird nicht hinterfragt. Das Kind akzeptiert es und verhält sich entsprechend. In diesem Fall wird man die Tanzfläche von nun an wohl lieber meiden.

Später im Leben kann man diese Behauptungen von außen jedoch hinterfragen, man kann sie akzeptieren oder ablehnen. Wenn jemand sagt “Du kannst nicht tanzen”, kann man immer noch denken “So ein Quatsch! Der ist ja nur neidisch weil er selber nicht tanzen kann”. Es kommt also auf den inneren Dialog an, was ich mir selbst über mich sage. Dies formt meine Identität, nach der ich mich verhalte.

Jedoch sind die negativen Botschaften aus der Kindheit oftmals bereits so tief verankert, daß man denkt “Ich kann das nicht, das war ja schon immer so” und es gar nicht hinterfragt.

Die negativen Selbstgespräche im eigenen Kopf bilden also die eigene Identität.

Was kann man tun? Als erstes muß es einem bewußt werden, daß man negative Dinge über sich selbst denkt und annimmt. Diese müssen mit starker Wiederholung immer wieder innerlich widerlegt werden. In dem Beispiel könnte man sich z.B. häufig sagen “Ich kann doch tanzen” und sich dazu Erinnerungen abrufen, bei denen man gut getanzt hat oder man stellt sich einfach lebendig vor, wie es wäre gut zu tanzen.

Ohne die Erkenntnis, daß negative Annahmen und Identitäten im eigenen Kopf herumspuken, kann man diese allerdings nicht ändern.

Zweitens muß man wissen, warum man es ändern möchte. Einige plausible Gründe wären z.B. “Ich möchte endlich selbstbewußter ausgehen und mit Selbstvertrauen und Selbstbewußtsein tanzen gehen”.
Sie müssen wissen, warum Sie die negativen Glaubenssätze in Ihrer Identität zu positiven Glaubenssätzen umändern wollen. Sie müssen wissen, was es Ihnen bringt oder wie Ihnen die alten Glaubenssäte persönlich schaden. Rufen Sie sich hierzu z.B. eine Gelegenheit ins Gedächtnis, wo Sie viel Schaden dadurch erfahren haben.

Übung macht den Meister, und jeder negative Glaubenssatz kann, sobald er einmal entdeckt wurde, umgeängert werden. Mit einem positiven Glaubenssatz haben sie einen besseren Fokus und somit bessere Emotionen und meistern das Leben, bzw. in diesem Fall die Tanzfläche, deutlich besser. Mit dem alten unsicheren Selbstbild können sie hingegen nur verlieren. Es lohnt sich wirklich diese Art von Identitäten abzulegen. Verglichen mit den wahren Fähigkeiten hat fast jeder Mensch ein negatives Selbstbild von sich.

Da hat das Focus Magazin ausnahmsweise mal recht. In der neuesten Ausgabe sagt das Münchner News-Blatt auf dem Titel: Gute Laune kann man lernen.

Sicherlich ist jedoch nicht förderlich wenn man Focus oder deren Website Focus.de regelmäßig liest. Dort wird der Fokus, also die Aufmerksamkeit fast zu 100% auf negative Dinge gelegt. Es ist ein Sensations-Journalismus, welcher den Leute in hunderten Artikel erklärt, wie schlimm, unfair und böse die Welt ist. Die ist natürlich auch beim Spiegel, beim Stern, und den Tageszeitungen genauso. Negative Nachrichten verkaufen sich in unserer negativen Gesellschaft leider besser.

Um gute Laune zu haben, ist es aber wichtig, seinen Fokus, seine Aufmerksamkeit auf positive Dinge zu legen. Dies geht besonders gut mit Dankbarkeit für Dinge, welche man bereits hat. Fragen zu stellen ist ein guter und wichtiger Weg, den eigenen Fokus zu lenken. Negative Fragen wie “Warum passiert sowas immer mir?” lenken die Gedanken auf negative Dinge. Dadurch sind die Gefühle sofort negativ beeinflusst. Eine bessere Frage wäre “Wie kann ich daraus etwas lernen?” oder “Was ist trotzdem gut gelungen?”

Durch den Fokus und die Fragen welche man sich stellt kann man seine Gefühle und Emotionen also beeinflussen.

Ein zweiter wichtiger Weg zur Beeinflussung der menschlichen Emotionen ist der eigene Körper. Eine depressive Person hat eine deutlich andere Körperhaltung als eine glückliche. Die Atmung solch einer Person ist flach, die Schultern hängen herunter, der Kopf ebenso und auch die Mimik kann man sich gut vorstellen, ein Lächeln findet man im Gesicht dieser Person nicht.

Den Fokus, also die Aufmerksamkeit kann jeder bewußt lenken und kontrollieren. Das gleiche gilt für die Körperhaltung eines Menschen. Die Atmung gehört dazu, genauso wie die Mimik und Gestik. Hierzu werde ich demnächst noch mehr schreiben. Dies nur als kleine Einleitung zu diesem hochspannenden Thema.

Natürlich kann man gute Laune lernen. Denn gute Laune ist eine sehr generelle Umschreibung einer positiven Emotion und alle Emotionen lassen sich programmieren (oder “konditionieren”) durch häufige Wiederholung, bis es zur Automatisierung kommt. Jedoch wird ein Artikel im Fokus nicht helfen, denn 90% der Artikel und Nachrichten in den Nachrichtenmagazinen sind negativ und bewirken das genaue Gegenteil: Sie konditionieren die Leute zu Menschen mit Angst, Wut und garantiert keiner guten Laune.