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Selbstwertgefühl + Emotionen – Online Coaching Blog

Selbstvertrauen und mehr – Life Coaching, Personal Coaching Infos und Tipps. Buch Infos Tony Robbins, Paul McKenna, NLP, etc.

Was ist der moderne Mann und was ist die moderne Frau? Und macht es Sinn nach diesem Bild zu streben?
Die Massenmedien verbreiten nicht nur Angst und Schrecken sondern auch absurde Bilder der modernen Frau und vom modernen Mann.
Historisch ist der Mann stark und beschützt die schwächere Frau. Das ist biologisch so gegeben und wird auch im Tierreich so gelebt und macht auch Sinn bzgl Fortpflanzung und dem Leben.
In den Medien wird aber ein “moderner Mann” gefeiert, welcher weich und schwach ist und weibliche Qualitäten bietet. Es wird auch als modern angesehen wenn der Mann zuhause bei den Kindern bleibt.
Bei der angeblich modernen Frau ist es genau umgekehrt. Sie soll arbeiten gehen, Karriere machen und Geld verdienen.
Das Rollenbild wurde umgekehrt. 85% der Menschen haben aber Energie die ihrem Geschlecht entspricht. Die meisten Männer haben vorwiegend männliche Energie und die meisten Frauen haben vorwiegen weibliche Energie.
Das absurde Rollenbild drängt die Menschen aber dazu die gegenteilige Rolle anzunehmen.
Tony Robbins sagt “if you are trying to be something you are not, it is f*cking exhausting.” Wenn du versuchst etwas zu sein, was du nicht bist, dann ist das verdammt anstrengend.
Man muss sich laut dem Rollenbild des modernen Mannes oder der modernen Frau dafür schämen, das zu sein was man ist: ein Mann oder eine Frau im eigentlichen Sinn.
Ein Mann der sich auf männliche Qualitäten besinnt und diese auslebt und eine Frau die gerne feminin und weiblich ist und nicht versucht ein Mann zu sein (oder eben eine “moderne Frau”).
Im Westen haben sich die Rollen extrem verändert und das bringt Probleme mit sich.
Dating und Beziehungen sind extrem schwierig geworden, da viele Männer und Frauen einem absurden Rollenbild entsprechen wollen.
Durch die starken feministischen Einflüsse der Medien wird mehr auf Männlichkeit bei Männern eingeprügelt. Maskulines Verhalten wird oftmals als “Macho Gehabe” abgestempelt.
Frauen mit weiblicher Energie welche sich feminin verhalten werden oft von maskulinen Feministen angegriffen, sie sollten doch härter arbeiten und männlicher auftreten, da sie sonst unterdrückt werden würden – was natürlich lächerlich ist.
innerlich wünschen sich feminine Frauen aber einen maskulinen Mann. Es muss eine Polarität herrschen von maskulin und feminin, damit auf beiden Seiten Attraktion empfunden wird.
Die meisten Männern sind aber so beeinflusst vom Bild es modernen Mannes, welcher weiche und feminine Qualitäten, dass sie sich nicht mehr trauen männliche Qualitäten zu entwickeln.
Viele trauen sich nicht mal mehr Entscheidungen zu treffen. Sie sind zu Ja-Sagern gemacht und denken wenn sie zuhause in der Küche stehen und brav dem Bild des modernen Mannes, der weich ist und immer Ja sagt, bekommen Sie Bestätigung und Anerkennung der modernen maskulinen Frau.
Welche Qualitäten männlich sind welche weiblich sind, wird in einem weiteren Artikel behandelt.
In der Geschäftswelt sind jedoch auch von Frauen maskuline Qualitäten gefragt. Von Feministen werden Frauen oftmals in diese Arbeitswelt gedrängt und fühlen sich dort sehr unwohl.
Es ist also schlecht und anstrengend ein moderner femininer Mann bzw. eine moderne maskuline Frau zu sein und nichts erstrebenswertes, es sei denn man hat vorwiegend die Energie des anderen Geschlechts, wie es bei ca. 15% der Menschen der Fall ist.

In seinem Buch die 6 Säulen des Selbstwertgefühls (Original: Six Pillars of Self-Esteem) beschreibt Nathaniel Branden das Selbstwertgefühl als die Fähigkeit sich selbst glückliche und positive Gefühle zu erlauben. Außerdem die Fähigkeit sich selbst und seinem eigenen Urteil zu trauen.

Glücklich zu sein geht also nur mit gesundem und positivem Selbstwertgefühl. In einer negativen und kritischen Gesellschaft ist dies aber gar nicht so einfach zu erreichen. Durch Ängste nicht genug zu sein und dadurch nicht geliebt zu werden – die 2 Grundängste laut Tony Robbins – machen wir oft den Selbstwert vom Wert abhängig, den uns andere Menschen zuschreiben. Wir suchen nach Bestätigung. Jedoch kann man im Grunde nie genau wissen, wie andere über einen denken und es ist auch unwichtig. Wir müssen uns annehmen wie wir sind. Ob andere uns annehmen ist im Grunde nicht wichtig. Jede Mensch ist voller eigener und persönlicher Emotionen und Unsicherheiten. Jeder versucht seine eigenen Bedürfnisse zu befriedigen. Sehr frustrierte Menschen, welche die eigenen Bedürfnisse nicht selbst und selbstbestimmt befriedigen können, spüren eine innere Leere und Unsicherheit. Indem sie andere attackieren und kritisieren fühlen sie sich kurzzeitig besser. Es ist ein Ventil, was sie die eigenen Ängste und das fehlende Selbstwertgefühl kurz vergessen lässt.
Was können wir von solchen Menschen erwarten? Nichts gutes. Das eigene Selbstwertgefühl sollte auf keinen Fall von solchen Menschen abhängig sein.

Hier ist der Link zum Buch von Nathaniel Brendon. Er zeigt wie ein niedriges Selbstwertgefühl das Leben schwer macht. Er sagt viele Menschen erlauben sich nicht glücklich zu sein. Die Welt um sie herum ist ja größtenteils auch nicht glücklich. Manche schaffen es aber doch. Doch dadurch schaden sie anderen nicht, dadurch geben sie anderen Menschen ein Geschenk und machen die Welt ein bisschen glücklicher und besser.

Die Auswirkungen eines mangelnden Selbstwertgefühls sind vielfältig. Mangelndes Selbstvertrauen ist in unserer negativen Gesellschaft leider sehr weit verbreitet. Hier sind ein paar Beispiele:

- Die Person ist nicht glücklich und zufrieden, weder mit sich noch mit der Welt. Positive Emotionen werden nicht zugelassen. Hier wird dann meist ein Ventil für die eigene Unzufriedenheit gesucht. Es entsteht Neid gegenüber anderen Menschen
- Die Person gibt sich mit sehr wenig zufrieden, hat keine ambitionierten Ziele und glaubt nicht an den eigenen Erfolg
- Die Person will sehr viel Aufmerksamkeit und Bestätigung von außen bekommen. Dies ist das wichtigste emotionale Bedürfnis der Person, neben dem Bedürfnis nach Sicherheit (welche im Grunde nur eine Illusion ist)
- Die Person ist nicht ehrlich, sie versucht in einer Lüge zu leben, da sie glaubt in der Realität nicht gut genug zu sein
- Die Person lässt sich von anderen Menschen schlecht behandeln, geht in die Opfer-Rolle
- Die Person übernimmt keine Verantwortung
- Die Person konsumiert viel negativen Input in den Medien wie z.B. Nachrichten, Seifenopern oder Drama-Filme. Die Aufmerksamkeit wird ständig auf Dinge oder Menschen gelegt, denen es noch schlechter geht. Trotzdem kommt keine Dankbarkeit auf – es entsteht eine “Empörungsmentalität”
- Die Person kann sich nicht öffnen und kann anderen Menschen nicht vertrauen

Dies sind nur einige Merkmale von Menschen mit niedrigem Selbstwertgefühl. Die gute Nachricht ist – jeder kann an seinem Selbstwertgefühl arbeiten. Mehr hierzu im nächsten Artikel.

Der deutsche Coach Peter Frahm spricht von unserer Gesellschaft als große “Matrix”. Das war ursprünglich ein Film mit Keanu Reeves aus dem Jahr 1999. Dort wird gesagt, daß wir in einer geschaffenen Realität leben, in einer Matrix, welche von bösen Mächten kontrolliert wird.

In diese Matrix werden wir hineingeboren, was ja im Grunde ein Glück ist. Denn unsere westliche Welt (Westeuropa, USA, Australien, etc.) ist ja die sogenannte 1.Welt. Industrieländer in denen es sich komfortabel lebt. Man bekommt hier Hilfe bei Arbeitslosigkeit und hat allgemein einen hohen Lebensstandard. Hier gelten einige ungeschriebene Gesetze wie “reich und schön sein ist das erstrebenswerteste im Leben”. Diesen Gesetzen muß man nicht folgen, es tun jedoch die meisten Menschen, da es ihnen die Medien tagtäglich eintrichtern.

Auf der Facebook Seite des Coaches wird über diese Sache leidenschaftlich diskutiert. Natürlich ruft es viele System-Kritiker auf den Plan, welche z.B. das ganze Geld-System ändern wollen. Das wird ihnen jedoch verwehrt bleiben. Ich denke man kann sich städnig beschweren oder sich (teilweise) anpassen und das beste daraus machen. Ich bevorzuge letzteres. Unser Geld-System ist ein System welches auf Leistung basiert. Mehr Leistung = Mehr Belohnung. Das ist durchaus fair und richtig.

Für mich ist das deutsche Schulsystem auch eine Art Matrix. In meiner Schulzeit wurden mir wenig positive Werte beigebracht. Es hieß immer “sei ruhig, pass dich an und such nach der Schulzeit einen sicheren Job“. Das Ziel ist es die Kinder zu unmündigen Steuerzahlern in 08/15 Jobs zu machen. Von Unternehmertum habe ich in meiner Schulzeit z.B. nie gehört. Auch darf man viel zu wenige Fächer wählen. Fast alles wird einem vorgeschrieben und diktiert. Während des Unterrrichts muß man die Klappe halten – wie soll man so Kommunikation lernen? Ich lebe selbst im Ausland und bin häufiger in den USA und kann nur sagen: Die Kommunikation ist bei den meisten Deutschen sehr schlecht ausgeprägt. Gute extrovertierte deutsche Verkäufer z.B. kenne ich kaum. In Deutschlands Schulen wird eher gelernt daß man die Klappe zu halten hat. Man wird ja später eh ein braver angepasster Steuerzahler, der jeden Tag 3 Stunden RTL schaut und zig Tausend Euro für Produkte der Schönheitsindustrie und Unterhaltungsindustrie ausgibt.

Außerdem ist auch das aktuelle Schönheitsideal für mich ein Matrix-Denken. Man wird angeregt sich an gephotoshopten Idealen wie Brad Pitt, George Clooney, etc. zu orientieren, was einfach unrealistisch ist. It’s a game you cannot win. Aber immer schön die Produkte der Schönheitsindustrie kaufen, damit man doch irgendwo Richtung Brad Pitt geht. Hier greift eindeutig eine Art Medien-Matrix und ich gebe Peter Frahm zu 100% Recht.

Also: Man muß nicht alles glauben, was einem im TV und den anderen Medien so alles vorgegaukelt wird. Lieber mal selber den Kopf einschalten und sich so akzeptieren wie man ist, statt viel Geld für Schönheitsprodukte und Status-Symbole ausgeben! Denn die Medien wollen in unserem Matrix-System hier in der westlichen, von den USA geprägten Kultur vor allem eines: Unsere Kohle.

Ständiges Rummotzen und das System zu kritisieren ist jedoch auch keine Lösung. Denn die Spielregeln der Matrix werden sich so schnell nicht ändern. Also das beste draus machen und versuchen soviel positive Emotionen wie mögich zu erzeugen ohne sich von den Matrix-Medien einreden zu lassen, daß man nicht gut genug ist. Das Erleben von positiven Emotionen wie Glück und Zufriedenheit ist eines der höchsten Ziele des Lebens. Laut Medien-Matrix brauchen wir dazu sehr viele Dinge die viel Geld kosten. Mehr dazu bald.

Ziele sind für Menschen sehr wichtig. Denn nur Fortschritt macht auf Dauer glücklich. Man muß sich in Richtung seiner Ziele bewegen. Stillstand ist schädlich für die Emotionen. Wenn es nicht nach vorne geht, dann geht es unweigerlich zurück.

Die meisten Menschen haben jedoch keine ansprechenden Ziele. Ihre Ziele sind meist nur Dinge wie durch den Tag zu kommen aber nichts langfristiges. Diese kleinen Ziele führen natürlich auch zu kleinen Resultaten.

Bei der Zielsetzung sind folgende Punkte zu beachten:

1. Ziele müssen aufgeschrieben werden.
Wenn die Ziele schwarz auf weiß aufgeschrieben sind, gibt es kein drum herum mehr. Die Ziele in der eigenen Handschrift zu sehen, motiviert zusätzlich.

2. Ziele müssen positiv formuliert sein
Man bewegt sich immer in die Richtung der dominanten Gedanken. Ein Ziel wie “Ich möchte nicht mehr einsam sein” ist negativ formuliert. Besser wäre “Ich möchte bis zum Ende des Jahres 3 Bekanntschaften geknüpft haben”.

3. Ziele müssen in einem zeitlichen Rahmen festgelegt sein. Große Ziele können in Teilziele zerlegt werden.
Nur wenn man weiß, bis wann man seine Zielsetzung erreicht haben sollte, arbeitet man entsprechend schnell und zügig an der Umsetzung.

4. Ziele müssen spezifisch sein.
Allgemeinstellen wie “Ich will mehr Geld verdienen” bringen Sie nicht wirklich weiter. Mehr Geld zu verdienen wäre ja auch schon erreicht, wenn sie nur 5 Euro im Monat mehr verdienen würden. Besser wäre “Ich möchte ab Januar mindestens 500 Euro mehr im Monat verdienen.”
Besser als “Ich will bald ein cooles Auto fahren” wäre “Ab 2014 werde ich einen Audi TT (mindestens Baujahr 2010) fahren”

5. Sie müssen wissen, WARUM sie ihr Ziel erreichen wollen.
“Die Gründe kommen zuerst, dann kommen die Antworten” sagte Jim Rohn, der Mentor von Tony Robbins. So versteht man sein Ziel besser und ist noch motivierter. Wenn man nur mehr Geld verdienen will aber nicht weiß wieso eigentlich, dann hält sich die Motivation dazu in Grenzen.

Es gibt verschiedene Arten von Zielen. In jedem Bereich sollten Ziele formuliert werden. Ob beruflich, privat, persönlich, spirituell, etc. – Sie sollten alle Bereiche in Ihrem Leben kritisch betrachten und schauen wo man Ziele setzen kann und durch positiv formulierte und genaue Zielsetzung in einem definierten Zeitrahmen nach vorne kommen kann.

Haben Sie bereits Erfahrungen mit dem Setzen von Zielen gemacht? Anregungen und Kommentare sind jederzeit willkommen.

Paul McKenna aus England ist einer der bekanntesten und besten Hypnose- und NLP-Spezialisten weltweit. Er hatte in England eine eigene TV-Show namens “I can change your life”, in der er Menschen hypnotisiert und ihnen in diversen Bereichen weiterhilft. Mittlerweile lebt er eher zurückgezogen in den USA und gibt nur noch vereinzelt Seminare.

Die Bereiche, welche Paul McKenna normalerweise mit der Hilfe von NLP Techniken behandelt sind

- Abnehmen / schlank werden
Ein beliebtes Thema besonders für Frauen. Er verkauft hiermit die meisten Bücher bei Amazon und Co. Er hat auch die “Paul McKenna Diät” entwickelt und erreicht damit viele Diät- und Abnehm-Fans.
- Schlafen
Auch hier kommen NLP und Hypnose Methoden von Paul McKenna zum Einsatz. In Zeiten von Dauer-Stress und Burn-Out ist auch dieses Thema stark nachgefragt.
- Selbstvertrauen (englisch: Confidence)
Ganz wichtiges Thema für jede Lebenslage, und auch Haupt-Thema dieses Coaching-Blogs.
Zu diesem Thema hat Paul MacKenna diverse Bücher geschrieben, welche auch ins Deutsche übersetzt wurden – siehe hier – Bücherliste Paul McKenna.
Einige sehr gute Bücher hierzu sind “Ein neues Leben in 7 Tagen” und “Ich mache dich selbstbewusst”.
- Geld
Der etwas reißerische Titel “Ich mache Dich reich!” oder “I can make you rich!” im Original ist entsprechend gewählt um Aufmerksamkeit zu erreichen.
Der Inhalt ist jedoch nicht auf Bild-Zeitungs-Niveau sondern sehr empfehlenswert. Es dreht sich insbesondere um die geistige Einstellung zum Thema Geld und Reichtum wie man es z.B. von T. Harv Eker kennt.
- Phobien und Ängste
McKenna hat ebenso wie der NLP-Gründer Richard Bandler vielen Menschen geholfen ihre langjährigen Phobien loszuwerden. Richard Bandler schreibt häufig die Vorworte der Bücher von Paul McKenna. Die beiden kennen sich gut und treten auch regelmäßig bei Veranstaltungen und Events gemeinsam auf.

McKenna arbeitet außerdem ebenfalls mit EFT Klopf-Techniken, welche vielleicht nicht jedermanns Sache sind.

Allgemein kann man sagen, daß alle Bücher von Paul MacKenna sehr leicht verständlich geschrieben sind. Auf Fach-Chinesisch und unverständliches Blabla wird angenehmerweise verzichtet. Die zahlreichen Übungen und Trainings sind leicht nachzuvollziehen und machen viel Sinn. Keep it simple heißt die Devise – umso einfacher desto besser. Mit einfachen Worten wertvolle Inhalte zu transportieren, welche Millionen von Menschen weltweit weiterhelfen, das gelingt McKenna besser als anderen Autoren im Gebiet von NLP oder Hypnose.

Ich habe fast alle Bücher von ihm auf deutsch und auf englisch gelesen und kann sie uneingeschränkt empfehlen. Die EFT Klopf-Techniken würde ich jedoch außen vor lassen. Die wenigen Übungen hierzu sprachen mich weniger an. Für viele ist EFT klopfen jedoch eine wirkungsvolle Methode. Alle anderen Methoden und geistigen Übungen waren extrem hilfreich und sehr leicht umzusetzen. So gut wie jedes Kapitel endet mit einfachen und effektiven Übungen, egal ob es um abnehmen, Selbstvertrauen, Phobien oder Finanzen geht.

Hier ist die Liste der deutschsprachigen Bücher von diesem großartigen Autor, welcher neben Tony Robbins zu meinen Lieblings-Coaches gehört:

Bücher Übersicht bei Amazon.de

Die Bücher enthalten meist auch eine Paul McKenna Trainings-CD um die Übungen im Audio Format anhören zu können.

Hier ist ein Video der Fernseh-Sendung aus dem britischen TV von Paul McKenna:

In einem anderen Blog wurde über das Verlangen nach Anerkennung geschrieben.

Es wird in diesem Artikel gesagt, die Anerkennungs-Suche sei schlecht und müsse geändert werden. Das ist sicherlich richtig. Doch woher kommt dieser Wunsch nach Anerkennung anderer Menschen eigentlich?

Als Babies und Kleinkinder sind die Anerkennung und Liebe der Eltern lebensnotwendig, ohne sie könnten wir nicht überleben. Daher hat jeder Mensch 2 Ängste: Die Angst nicht geliebt zu werden, und die Angst nicht gut genug zu sein. Dies ist zieht sich dann meist durch das ganze Leben. Wir vergessen diese Abhängigkeit im Grunde nicht und fühlen uns auch Jahre später noch so.

Was es hier zu tun gibt ist Folgendes: 1. Man sollte unabhängig werden und 2. Man sollte sich bewußt machen, daß man wirklich unabhängig ist und entsprechend leben. Abhängigkeiten und Suche nach Anerkennung und Zuneigung sollten eingeschränkt werden.

Heutzutage wohnen manche Studenten bis 30 zu Hause und sind noch von den Eltern abhängig. Das ist natürlich auch nicht mehr so krass wie im Baby-Alter, wo das Kind sofort sterben würde, ohne die Zuneigung und Pflege der Eltern. Aber es ist auch nicht empfehlenswert und schlecht für das Selbstwertgefühl und Selbstbewußtsein.

Auch unsere Emotionen sind nicht von anderen Menschen abhängig. Natürlich hilft es, wenn man in einer positiven Umgebung leben kann. Es gibt aber Leute, die es schaffen sich in jeder Situation einigermaßen gut zu fühlen. Sie kontrollieren ihre Gedanken – die Bilder in ihrem Kopf, was sie selbst zu sich sagen und wie sie es zu sich sagen. Auch die Glaubenssätze nach denen sie leben, sind für diese Menschen meist positiv. Sie besitzen Selbstvertrauen, würde man umgangssprachlich sagen. Solche Menschen sind intelligent, da sie ihren Kopf richtig nutzen.

Nichts im Leben hat eine Bedeutung, außer der Bedeutung die ich der Sache gebe. Ich interpretiere alle Ereignisse in meinem Leben. Und für diese Interpretationen muß ich Verantwortung übernehmen, denn sie werden direkte Auswirkungen auf meine Gefühle haben. 2 Leute können die gleiche Erfahrung machen, sie jedoch komplett unterschiedlich sehen und interpretieren.

Jeder von uns sieht sich selbst als Plus oder Minus irgendwo entlang einer Skala – auf den verschiedensten Gebieten.

Seit der Kindheit werden wir mit negativen Messages bombadiert: “Du kannst das nicht, Du schaffst das doch nicht, das wird nichts, lass es lieber”. Diese Dinge oder noch krassere Sachen kriegen wir deutlich häufiger zu hören als “Gut gemacht, weiter so, du packst das”, etc.

So ist es kein Wunder, daß die meisten Menschen ein negatives Bild bzw. Konzept von sich selbst haben. Tony Robbins nennt dieses Konzept von sich selbst schlicht und einfach “Identity”. Es ist ein Gesamtbild mit welchem wir uns identifizieren. Und nach dieser Identität handeln wir dann entsprechend.

Durch viele Erfahrungen über all die Jahre hat sich unser Selbstbild gefestigt. Auch unser Self-Talk, also unsere inneren Selbstgespräche in unseren Gedanken tragen deutlich hierzu bei. Sie finden ununterbrochen statt. 90% der Gedanken sind jedoch meist die gleichen, die man am Tag zuvor hatte.

Als Kind und Jugendlicher glaubt man alles, was von außen an einen herangetragen wird. Wenn die Eltern sagen “Du kannst nicht gut tanzen”, dann ist das so. Es wird nicht hinterfragt. Das Kind akzeptiert es und verhält sich entsprechend. In diesem Fall wird man die Tanzfläche von nun an wohl lieber meiden.

Später im Leben kann man diese Behauptungen von außen jedoch hinterfragen, man kann sie akzeptieren oder ablehnen. Wenn jemand sagt “Du kannst nicht tanzen”, kann man immer noch denken “So ein Quatsch! Der ist ja nur neidisch weil er selber nicht tanzen kann”. Es kommt also auf den inneren Dialog an, was ich mir selbst über mich sage. Dies formt meine Identität, nach der ich mich verhalte.

Jedoch sind die negativen Botschaften aus der Kindheit oftmals bereits so tief verankert, daß man denkt “Ich kann das nicht, das war ja schon immer so” und es gar nicht hinterfragt.

Die negativen Selbstgespräche im eigenen Kopf bilden also die eigene Identität.

Was kann man tun? Als erstes muß es einem bewußt werden, daß man negative Dinge über sich selbst denkt und annimmt. Diese müssen mit starker Wiederholung immer wieder innerlich widerlegt werden. In dem Beispiel könnte man sich z.B. häufig sagen “Ich kann doch tanzen” und sich dazu Erinnerungen abrufen, bei denen man gut getanzt hat oder man stellt sich einfach lebendig vor, wie es wäre gut zu tanzen.

Ohne die Erkenntnis, daß negative Annahmen und Identitäten im eigenen Kopf herumspuken, kann man diese allerdings nicht ändern.

Zweitens muß man wissen, warum man es ändern möchte. Einige plausible Gründe wären z.B. “Ich möchte endlich selbstbewußter ausgehen und mit Selbstvertrauen und Selbstbewußtsein tanzen gehen”.
Sie müssen wissen, warum Sie die negativen Glaubenssätze in Ihrer Identität zu positiven Glaubenssätzen umändern wollen. Sie müssen wissen, was es Ihnen bringt oder wie Ihnen die alten Glaubenssäte persönlich schaden. Rufen Sie sich hierzu z.B. eine Gelegenheit ins Gedächtnis, wo Sie viel Schaden dadurch erfahren haben.

Übung macht den Meister, und jeder negative Glaubenssatz kann, sobald er einmal entdeckt wurde, umgeängert werden. Mit einem positiven Glaubenssatz haben sie einen besseren Fokus und somit bessere Emotionen und meistern das Leben, bzw. in diesem Fall die Tanzfläche, deutlich besser. Mit dem alten unsicheren Selbstbild können sie hingegen nur verlieren. Es lohnt sich wirklich diese Art von Identitäten abzulegen. Verglichen mit den wahren Fähigkeiten hat fast jeder Mensch ein negatives Selbstbild von sich.