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Selbstwertgefühl + Emotionen – Online Coaching Blog

Selbstvertrauen und mehr – Life Coaching, Personal Coaching Infos und Tipps. Buch Infos Tony Robbins, Paul McKenna, NLP, etc.

Wir alle kennen schwierige Menschen, welche uns kritisieren oder attackieren oder auf andere Art unfreundlich zu uns sind.
Diese Menschen sind fast immer sehr unsicher. Sie mögen sich selbst nicht und fühlen sich wertlos. Indem sie andere attackieren, wollen sie Aufmerksamkeit erfahren und sich kurzzeitig besser fühlen.
Oftmals wollen sie auch Dritte beeindrucken, z.B. Frauen.
Dies ist ein peinliches und unsicheres Verhalten und sollte nicht toleriert werden.
Die Menschen haben zwei große Ängste: Nicht genug zu sein und nicht geliebt zu werden. Diese Ängste versuchen manche Leute zu überspielen, indem sie andere angreifen und beleidigen. Dadurch fühlen sie sich kurzzeitig besser.
Man darf solche Attacken niemals persönlich nehmen. Sie zeigen nur, dass die Person, welche einen attackiert, innerlich unsicher ist und sehr viel Wut und Hass in sich trägt. Meist ist dieser Hass Selbsthass. Ein niedriges Selbstwertgefühl zeigt sich hierbei deutlich. Von solchen Menschen sollte man sich lieber fern halten. Sie haben Probleme mit ihrem Selbstwertgefühl und sollten ihr Leben erstmal selbst in den Griff bekommen.

Was ist der moderne Mann und was ist die moderne Frau? Und macht es Sinn nach diesem Bild zu streben?
Die Massenmedien verbreiten nicht nur Angst und Schrecken sondern auch absurde Bilder der modernen Frau und vom modernen Mann.
Historisch ist der Mann stark und beschützt die schwächere Frau. Das ist biologisch so gegeben und wird auch im Tierreich so gelebt und macht auch Sinn bzgl Fortpflanzung und dem Leben.
In den Medien wird aber ein “moderner Mann” gefeiert, welcher weich und schwach ist und weibliche Qualitäten bietet. Es wird auch als modern angesehen wenn der Mann zuhause bei den Kindern bleibt.
Bei der angeblich modernen Frau ist es genau umgekehrt. Sie soll arbeiten gehen, Karriere machen und Geld verdienen.
Das Rollenbild wurde umgekehrt. 85% der Menschen haben aber Energie die ihrem Geschlecht entspricht. Die meisten Männer haben vorwiegend männliche Energie und die meisten Frauen haben vorwiegen weibliche Energie.
Das absurde Rollenbild drängt die Menschen aber dazu die gegenteilige Rolle anzunehmen.
Tony Robbins sagt “if you are trying to be something you are not, it is f*cking exhausting.” Wenn du versuchst etwas zu sein, was du nicht bist, dann ist das verdammt anstrengend.
Man muss sich laut dem Rollenbild des modernen Mannes oder der modernen Frau dafür schämen, das zu sein was man ist: ein Mann oder eine Frau im eigentlichen Sinn.
Ein Mann der sich auf männliche Qualitäten besinnt und diese auslebt und eine Frau die gerne feminin und weiblich ist und nicht versucht ein Mann zu sein (oder eben eine “moderne Frau”).
Im Westen haben sich die Rollen extrem verändert und das bringt Probleme mit sich.
Dating und Beziehungen sind extrem schwierig geworden, da viele Männer und Frauen einem absurden Rollenbild entsprechen wollen.
Durch die starken feministischen Einflüsse der Medien wird mehr auf Männlichkeit bei Männern eingeprügelt. Maskulines Verhalten wird oftmals als “Macho Gehabe” abgestempelt.
Frauen mit weiblicher Energie welche sich feminin verhalten werden oft von maskulinen Feministen angegriffen, sie sollten doch härter arbeiten und männlicher auftreten, da sie sonst unterdrückt werden würden – was natürlich lächerlich ist.
innerlich wünschen sich feminine Frauen aber einen maskulinen Mann. Es muss eine Polarität herrschen von maskulin und feminin, damit auf beiden Seiten Attraktion empfunden wird.
Die meisten Männern sind aber so beeinflusst vom Bild es modernen Mannes, welcher weiche und feminine Qualitäten, dass sie sich nicht mehr trauen männliche Qualitäten zu entwickeln.
Viele trauen sich nicht mal mehr Entscheidungen zu treffen. Sie sind zu Ja-Sagern gemacht und denken wenn sie zuhause in der Küche stehen und brav dem Bild des modernen Mannes, der weich ist und immer Ja sagt, bekommen Sie Bestätigung und Anerkennung der modernen maskulinen Frau.
Welche Qualitäten männlich sind welche weiblich sind, wird in einem weiteren Artikel behandelt.
In der Geschäftswelt sind jedoch auch von Frauen maskuline Qualitäten gefragt. Von Feministen werden Frauen oftmals in diese Arbeitswelt gedrängt und fühlen sich dort sehr unwohl.
Es ist also schlecht und anstrengend ein moderner femininer Mann bzw. eine moderne maskuline Frau zu sein und nichts erstrebenswertes, es sei denn man hat vorwiegend die Energie des anderen Geschlechts, wie es bei ca. 15% der Menschen der Fall ist.

Die meisten Menschen wissen heutzutage, dass die Massenmedien wie TV, Zeitung, Radio und das Internet viel mehr negative News und viel mehr negativen als positiven Input verbreiten. Im Medien Business geht es darum Aufmerksamkeit zu generieren. Dies geht am besten mit schockierenden, negativen Nachrichten. Die Medien wollen Aufmerksamkeit aber sie wollen auch Produkte verkaufen, denn über Medien wie Hollywood Filme werden viele Millionen Menschen weltweit erreicht. Daher werden in den Filmen viele Produkte mehr oder weniger prominent beworben oder ein bestimmter Lifestyle vorgegaukelt, welcher angeblich mit bestimmten Produkten zu erreichen ist.

Nehmen wir zum Beispiel die Haarausfall Industrie, welche in den USA jährlich 7 Milliarden US-Dollar umsetzt. Diese Industrie muss vor allem den Männern ein Bild suggerieren, daß volles Haar bei Männern unheimlich wichtig ist und eine Glatze unheimlich schlimm ist. Daher wird in so ziemlich jedem Hollywood Film etwas eingebaut um den Menschen diese Theorie zu vermitteln. So werden Männer verunsichert und geben ihr Geld für Produkte wie Haarwuchsmittel, Perücken, Operationen, etc. aus.

In den Filmen werden Männer mit vollen Haaren oftmals als attraktiv dargestellt. In Wirklichkeit macht einen Mann aber vor allem eins attraktiv: Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen, auf Englisch Confidence.
Hierdran muss man besonders als Mann arbeiten. Durch den ständigen Fokus auf sich selbst und sein Aussehen wird diese Confidence total untergraben und man verliert sie. Eine Schönheits-OP bringt hier meist keinerlei Veränderung. Denn man schaut danach immer noch genauso unsicher in den Spiegel und findet dann andere Makel. Denn die Medien haben einen ja dazu konditioniert, sich selbst kritisch zu sehen und nicht so wie man ist zu akzeptieren.

Frauen mögen, trotz allem lächerlichen Feminismus Geschreie nach Softies die gut zuhören (auch von den Massenmedien forciert!), immer noch Männer die besonders stark und maskulin sind und das auch ausstrahlen. Männer die selbstsicher sind und an sich glauben. Männer die ständig in den Spiegel schauen sind nicht männlich und maskulin sondern sehr unsicher.

Daher ist meine ganz starke Empfehlung – Selbstwertgefühl ausbauen mit Büchern und Coaches wie Tony Robbins oder Paul McKenna anstatt sich vor dem Spiegel selber runterzumachen. Aus wenn die TV Filme und TV Serien sich lustig machen über Leute mit Glatze oder mit grauen Haaren oder Menschen die nicht die aktuellsten Produkte besitzen. Das weiß auch jede Frau zu schätzen.

Die Medien beeinflussen die Menschen in die Richtung nicht gut genug zu sein. Denn so werden Schönheitsprodukte gekauft denn es muss ja einem besonderen Bild der Medien entsprochen werden. Dann bin ich auf einmal beliebt und anerkannt – laut Hollywood und Medien.

Also immer hinterfragen was die Medien einem transportieren und ob man dem entsprechen muss.
Echtes Selbstwertgefühl ist attraktiv und wenn man kleine “Makel” hat und dann selbstbewusst auftritt ist das umso attraktiver.

In seinem Buch die 6 Säulen des Selbstwertgefühls (Original: Six Pillars of Self-Esteem) beschreibt Nathaniel Branden das Selbstwertgefühl als die Fähigkeit sich selbst glückliche und positive Gefühle zu erlauben. Außerdem die Fähigkeit sich selbst und seinem eigenen Urteil zu trauen.

Glücklich zu sein geht also nur mit gesundem und positivem Selbstwertgefühl. In einer negativen und kritischen Gesellschaft ist dies aber gar nicht so einfach zu erreichen. Durch Ängste nicht genug zu sein und dadurch nicht geliebt zu werden – die 2 Grundängste laut Tony Robbins – machen wir oft den Selbstwert vom Wert abhängig, den uns andere Menschen zuschreiben. Wir suchen nach Bestätigung. Jedoch kann man im Grunde nie genau wissen, wie andere über einen denken und es ist auch unwichtig. Wir müssen uns annehmen wie wir sind. Ob andere uns annehmen ist im Grunde nicht wichtig. Jede Mensch ist voller eigener und persönlicher Emotionen und Unsicherheiten. Jeder versucht seine eigenen Bedürfnisse zu befriedigen. Sehr frustrierte Menschen, welche die eigenen Bedürfnisse nicht selbst und selbstbestimmt befriedigen können, spüren eine innere Leere und Unsicherheit. Indem sie andere attackieren und kritisieren fühlen sie sich kurzzeitig besser. Es ist ein Ventil, was sie die eigenen Ängste und das fehlende Selbstwertgefühl kurz vergessen lässt.
Was können wir von solchen Menschen erwarten? Nichts gutes. Das eigene Selbstwertgefühl sollte auf keinen Fall von solchen Menschen abhängig sein.

Hier ist der Link zum Buch von Nathaniel Brendon. Er zeigt wie ein niedriges Selbstwertgefühl das Leben schwer macht. Er sagt viele Menschen erlauben sich nicht glücklich zu sein. Die Welt um sie herum ist ja größtenteils auch nicht glücklich. Manche schaffen es aber doch. Doch dadurch schaden sie anderen nicht, dadurch geben sie anderen Menschen ein Geschenk und machen die Welt ein bisschen glücklicher und besser.

Die Auswirkungen eines mangelnden Selbstwertgefühls sind vielfältig. Mangelndes Selbstvertrauen ist in unserer negativen Gesellschaft leider sehr weit verbreitet. Hier sind ein paar Beispiele:

- Die Person ist nicht glücklich und zufrieden, weder mit sich noch mit der Welt. Positive Emotionen werden nicht zugelassen. Hier wird dann meist ein Ventil für die eigene Unzufriedenheit gesucht. Es entsteht Neid gegenüber anderen Menschen
- Die Person gibt sich mit sehr wenig zufrieden, hat keine ambitionierten Ziele und glaubt nicht an den eigenen Erfolg
- Die Person will sehr viel Aufmerksamkeit und Bestätigung von außen bekommen. Dies ist das wichtigste emotionale Bedürfnis der Person, neben dem Bedürfnis nach Sicherheit (welche im Grunde nur eine Illusion ist)
- Die Person ist nicht ehrlich, sie versucht in einer Lüge zu leben, da sie glaubt in der Realität nicht gut genug zu sein
- Die Person lässt sich von anderen Menschen schlecht behandeln, geht in die Opfer-Rolle
- Die Person übernimmt keine Verantwortung
- Die Person konsumiert viel negativen Input in den Medien wie z.B. Nachrichten, Seifenopern oder Drama-Filme. Die Aufmerksamkeit wird ständig auf Dinge oder Menschen gelegt, denen es noch schlechter geht. Trotzdem kommt keine Dankbarkeit auf – es entsteht eine “Empörungsmentalität”
- Die Person kann sich nicht öffnen und kann anderen Menschen nicht vertrauen

Dies sind nur einige Merkmale von Menschen mit niedrigem Selbstwertgefühl. Die gute Nachricht ist – jeder kann an seinem Selbstwertgefühl arbeiten. Mehr hierzu im nächsten Artikel.

Der deutsche Coach Peter Frahm spricht von unserer Gesellschaft als große “Matrix”. Das war ursprünglich ein Film mit Keanu Reeves aus dem Jahr 1999. Dort wird gesagt, daß wir in einer geschaffenen Realität leben, in einer Matrix, welche von bösen Mächten kontrolliert wird.

In diese Matrix werden wir hineingeboren, was ja im Grunde ein Glück ist. Denn unsere westliche Welt (Westeuropa, USA, Australien, etc.) ist ja die sogenannte 1.Welt. Industrieländer in denen es sich komfortabel lebt. Man bekommt hier Hilfe bei Arbeitslosigkeit und hat allgemein einen hohen Lebensstandard. Hier gelten einige ungeschriebene Gesetze wie “reich und schön sein ist das erstrebenswerteste im Leben”. Diesen Gesetzen muß man nicht folgen, es tun jedoch die meisten Menschen, da es ihnen die Medien tagtäglich eintrichtern.

Auf der Facebook Seite des Coaches wird über diese Sache leidenschaftlich diskutiert. Natürlich ruft es viele System-Kritiker auf den Plan, welche z.B. das ganze Geld-System ändern wollen. Das wird ihnen jedoch verwehrt bleiben. Ich denke man kann sich städnig beschweren oder sich (teilweise) anpassen und das beste daraus machen. Ich bevorzuge letzteres. Unser Geld-System ist ein System welches auf Leistung basiert. Mehr Leistung = Mehr Belohnung. Das ist durchaus fair und richtig.

Für mich ist das deutsche Schulsystem auch eine Art Matrix. In meiner Schulzeit wurden mir wenig positive Werte beigebracht. Es hieß immer “sei ruhig, pass dich an und such nach der Schulzeit einen sicheren Job“. Das Ziel ist es die Kinder zu unmündigen Steuerzahlern in 08/15 Jobs zu machen. Von Unternehmertum habe ich in meiner Schulzeit z.B. nie gehört. Auch darf man viel zu wenige Fächer wählen. Fast alles wird einem vorgeschrieben und diktiert. Während des Unterrrichts muß man die Klappe halten – wie soll man so Kommunikation lernen? Ich lebe selbst im Ausland und bin häufiger in den USA und kann nur sagen: Die Kommunikation ist bei den meisten Deutschen sehr schlecht ausgeprägt. Gute extrovertierte deutsche Verkäufer z.B. kenne ich kaum. In Deutschlands Schulen wird eher gelernt daß man die Klappe zu halten hat. Man wird ja später eh ein braver angepasster Steuerzahler, der jeden Tag 3 Stunden RTL schaut und zig Tausend Euro für Produkte der Schönheitsindustrie und Unterhaltungsindustrie ausgibt.

Außerdem ist auch das aktuelle Schönheitsideal für mich ein Matrix-Denken. Man wird angeregt sich an gephotoshopten Idealen wie Brad Pitt, George Clooney, etc. zu orientieren, was einfach unrealistisch ist. It’s a game you cannot win. Aber immer schön die Produkte der Schönheitsindustrie kaufen, damit man doch irgendwo Richtung Brad Pitt geht. Hier greift eindeutig eine Art Medien-Matrix und ich gebe Peter Frahm zu 100% Recht.

Also: Man muß nicht alles glauben, was einem im TV und den anderen Medien so alles vorgegaukelt wird. Lieber mal selber den Kopf einschalten und sich so akzeptieren wie man ist, statt viel Geld für Schönheitsprodukte und Status-Symbole ausgeben! Denn die Medien wollen in unserem Matrix-System hier in der westlichen, von den USA geprägten Kultur vor allem eines: Unsere Kohle.

Ständiges Rummotzen und das System zu kritisieren ist jedoch auch keine Lösung. Denn die Spielregeln der Matrix werden sich so schnell nicht ändern. Also das beste draus machen und versuchen soviel positive Emotionen wie mögich zu erzeugen ohne sich von den Matrix-Medien einreden zu lassen, daß man nicht gut genug ist. Das Erleben von positiven Emotionen wie Glück und Zufriedenheit ist eines der höchsten Ziele des Lebens. Laut Medien-Matrix brauchen wir dazu sehr viele Dinge die viel Geld kosten. Mehr dazu bald.