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Selbstwertgefühl + Emotionen – Online Coaching Blog

Selbstvertrauen und mehr – Life Coaching, Personal Coaching Infos und Tipps. Buch Infos Tony Robbins, Paul McKenna, NLP, etc.

Wir alle kennen schwierige Menschen, welche uns kritisieren oder attackieren oder auf andere Art unfreundlich zu uns sind.
Diese Menschen sind fast immer sehr unsicher. Sie mögen sich selbst nicht und fühlen sich wertlos. Indem sie andere attackieren, wollen sie Aufmerksamkeit erfahren und sich kurzzeitig besser fühlen.
Oftmals wollen sie auch Dritte beeindrucken, z.B. Frauen.
Dies ist ein peinliches und unsicheres Verhalten und sollte nicht toleriert werden.
Die Menschen haben zwei große Ängste: Nicht genug zu sein und nicht geliebt zu werden. Diese Ängste versuchen manche Leute zu überspielen, indem sie andere angreifen und beleidigen. Dadurch fühlen sie sich kurzzeitig besser.
Man darf solche Attacken niemals persönlich nehmen. Sie zeigen nur, dass die Person, welche einen attackiert, innerlich unsicher ist und sehr viel Wut und Hass in sich trägt. Meist ist dieser Hass Selbsthass. Ein niedriges Selbstwertgefühl zeigt sich hierbei deutlich. Von solchen Menschen sollte man sich lieber fern halten. Sie haben Probleme mit ihrem Selbstwertgefühl und sollten ihr Leben erstmal selbst in den Griff bekommen.

In seinem Buch die 6 Säulen des Selbstwertgefühls (Original: Six Pillars of Self-Esteem) beschreibt Nathaniel Branden das Selbstwertgefühl als die Fähigkeit sich selbst glückliche und positive Gefühle zu erlauben. Außerdem die Fähigkeit sich selbst und seinem eigenen Urteil zu trauen.

Glücklich zu sein geht also nur mit gesundem und positivem Selbstwertgefühl. In einer negativen und kritischen Gesellschaft ist dies aber gar nicht so einfach zu erreichen. Durch Ängste nicht genug zu sein und dadurch nicht geliebt zu werden – die 2 Grundängste laut Tony Robbins – machen wir oft den Selbstwert vom Wert abhängig, den uns andere Menschen zuschreiben. Wir suchen nach Bestätigung. Jedoch kann man im Grunde nie genau wissen, wie andere über einen denken und es ist auch unwichtig. Wir müssen uns annehmen wie wir sind. Ob andere uns annehmen ist im Grunde nicht wichtig. Jede Mensch ist voller eigener und persönlicher Emotionen und Unsicherheiten. Jeder versucht seine eigenen Bedürfnisse zu befriedigen. Sehr frustrierte Menschen, welche die eigenen Bedürfnisse nicht selbst und selbstbestimmt befriedigen können, spüren eine innere Leere und Unsicherheit. Indem sie andere attackieren und kritisieren fühlen sie sich kurzzeitig besser. Es ist ein Ventil, was sie die eigenen Ängste und das fehlende Selbstwertgefühl kurz vergessen lässt.
Was können wir von solchen Menschen erwarten? Nichts gutes. Das eigene Selbstwertgefühl sollte auf keinen Fall von solchen Menschen abhängig sein.

Hier ist der Link zum Buch von Nathaniel Brendon. Er zeigt wie ein niedriges Selbstwertgefühl das Leben schwer macht. Er sagt viele Menschen erlauben sich nicht glücklich zu sein. Die Welt um sie herum ist ja größtenteils auch nicht glücklich. Manche schaffen es aber doch. Doch dadurch schaden sie anderen nicht, dadurch geben sie anderen Menschen ein Geschenk und machen die Welt ein bisschen glücklicher und besser.

Die Auswirkungen eines mangelnden Selbstwertgefühls sind vielfältig. Mangelndes Selbstvertrauen ist in unserer negativen Gesellschaft leider sehr weit verbreitet. Hier sind ein paar Beispiele:

- Die Person ist nicht glücklich und zufrieden, weder mit sich noch mit der Welt. Positive Emotionen werden nicht zugelassen. Hier wird dann meist ein Ventil für die eigene Unzufriedenheit gesucht. Es entsteht Neid gegenüber anderen Menschen
- Die Person gibt sich mit sehr wenig zufrieden, hat keine ambitionierten Ziele und glaubt nicht an den eigenen Erfolg
- Die Person will sehr viel Aufmerksamkeit und Bestätigung von außen bekommen. Dies ist das wichtigste emotionale Bedürfnis der Person, neben dem Bedürfnis nach Sicherheit (welche im Grunde nur eine Illusion ist)
- Die Person ist nicht ehrlich, sie versucht in einer Lüge zu leben, da sie glaubt in der Realität nicht gut genug zu sein
- Die Person lässt sich von anderen Menschen schlecht behandeln, geht in die Opfer-Rolle
- Die Person übernimmt keine Verantwortung
- Die Person konsumiert viel negativen Input in den Medien wie z.B. Nachrichten, Seifenopern oder Drama-Filme. Die Aufmerksamkeit wird ständig auf Dinge oder Menschen gelegt, denen es noch schlechter geht. Trotzdem kommt keine Dankbarkeit auf – es entsteht eine “Empörungsmentalität”
- Die Person kann sich nicht öffnen und kann anderen Menschen nicht vertrauen

Dies sind nur einige Merkmale von Menschen mit niedrigem Selbstwertgefühl. Die gute Nachricht ist – jeder kann an seinem Selbstwertgefühl arbeiten. Mehr hierzu im nächsten Artikel.

Tony Robbins (vollständiger Name Anthony Robbins) gehört für mich zu den besten Coaches der Welt.
Er ist charismatisch, intelligent und direkt. Tony Robbins beschäftigt sich seit über 30 Jahren mit der Frage, was Menschen erfolgreich macht. Nicht nur in finanzieller Hinsicht. Geld ist nur ein Maßstab von Erfolg, sollte aber niemals der einzige sein.

Das wichtigste in unserem Leben sind laut Anthony Robbins unsere Emotionen. Daher sollte es unser immer unser Anliegen sein, unsere Emotionen zu kontrollieren und positiv zu gestalten. Emotionen und Gefühle passieren nicht einfach. Natürlich reagieren die meisten Menschen auf Auslöser in ihrer Umgebung. Trotzdem fühlen 2 Menschen unterschiedlich, auch wenn sie die gleiche Situation erleben. Sie bewerten bzw. interpretieren das Erlebte auf unterschiedliche Art und Weise. Sie geben dem Erlebten eine unterschiedliche Bedeutung. Für den einen ist etwas das Ende, was für den anderen ein Anfang ist. Nichts im Leben hat eine Bedeutung außer der Bedeutung, die ich der Sache gebe.

Eine beliebte Methode um positive Gefühle zu erzeugen ist der Kontrast. Es ist ein Vergleich mit Menschen, denen es schlechter geht als mir selbst. Beim Neid (welcher leider in unserer negativen Gesellschaft sehr verbreitet ist) vergleicht man sich mit Menschen, denen es besser geht. Jedoch gibt es so viele Menschen, denen es schlechter oder viel schlechter geht als uns.
Zwei Drittel der Menschheit lebt von 2 Dollar pro Tag, in Ländern ohne jegliches soziales Netz. Von Hartz 4 Unterstützung können die meisten Länder nur träumen. Millionen Menschen sind schwer erkrankt und liegen in Krankenhäusern auch in Deutschland.
Vergleichsmöglichkeiten gibt es also mehr als genug.

Auch Florian Langenscheidt in seinem Buch “Handbuch zum Glück” erwähnt diverse dieser Vergleichsmöglichkeiten mit Menschen, denen es deutlich schlechter geht.

Das ist eine Kontrast Methode, die man doch häufiger mal nutzen sollte. Dann sieht man, wie dankbar man eigentlich sein kann. Tony Robbins führt ein Beispiel aus seiner Kindheit an. Er beschwerte sich einmal bei seiner Mutter über seine Schuhe und sie erwiderte: “Deine Schuhe sind zu schlecht? Schau mal diese Leute an, die haben gar keine Füsse”.

Empfehlenswert sind auch Bücher von ehemaligen KZ-Häftlingen, welche die schlimme Nazi-Zeit überlebt haben.

Florian Langenscheidt im Handbuch zum Glück oder Tony Robbins (hier eine –> Tony Robbins Produktliste) zeigen zahlreiche Beispiele auf, um die Methode des Kontrast zu nutzen und somit Dankbarkeit zu fühlen. Jeder Mensch hat in seinen eigenen Erfahrungen so viele Möglichkeiten an eigene Situationen zu denken und die Kontrast-Technik anzuwenden.

Hier ist ein interessantes Audio-Interview (über 35 Minuten) mit dem Münchner Autor Florian Langenscheidt (Handbuch des Glücks):

http://www.ardmediathek.de/swr1-rheinland-pfalz/swr1-leute-rheinland-pfalz?documentId=11620090

In einem anderen Blog wurde über das Verlangen nach Anerkennung geschrieben.

Es wird in diesem Artikel gesagt, die Anerkennungs-Suche sei schlecht und müsse geändert werden. Das ist sicherlich richtig. Doch woher kommt dieser Wunsch nach Anerkennung anderer Menschen eigentlich?

Als Babies und Kleinkinder sind die Anerkennung und Liebe der Eltern lebensnotwendig, ohne sie könnten wir nicht überleben. Daher hat jeder Mensch 2 Ängste: Die Angst nicht geliebt zu werden, und die Angst nicht gut genug zu sein. Dies ist zieht sich dann meist durch das ganze Leben. Wir vergessen diese Abhängigkeit im Grunde nicht und fühlen uns auch Jahre später noch so.

Was es hier zu tun gibt ist Folgendes: 1. Man sollte unabhängig werden und 2. Man sollte sich bewußt machen, daß man wirklich unabhängig ist und entsprechend leben. Abhängigkeiten und Suche nach Anerkennung und Zuneigung sollten eingeschränkt werden.

Heutzutage wohnen manche Studenten bis 30 zu Hause und sind noch von den Eltern abhängig. Das ist natürlich auch nicht mehr so krass wie im Baby-Alter, wo das Kind sofort sterben würde, ohne die Zuneigung und Pflege der Eltern. Aber es ist auch nicht empfehlenswert und schlecht für das Selbstwertgefühl und Selbstbewußtsein.

Auch unsere Emotionen sind nicht von anderen Menschen abhängig. Natürlich hilft es, wenn man in einer positiven Umgebung leben kann. Es gibt aber Leute, die es schaffen sich in jeder Situation einigermaßen gut zu fühlen. Sie kontrollieren ihre Gedanken – die Bilder in ihrem Kopf, was sie selbst zu sich sagen und wie sie es zu sich sagen. Auch die Glaubenssätze nach denen sie leben, sind für diese Menschen meist positiv. Sie besitzen Selbstvertrauen, würde man umgangssprachlich sagen. Solche Menschen sind intelligent, da sie ihren Kopf richtig nutzen.

Nichts im Leben hat eine Bedeutung, außer der Bedeutung die ich der Sache gebe. Ich interpretiere alle Ereignisse in meinem Leben. Und für diese Interpretationen muß ich Verantwortung übernehmen, denn sie werden direkte Auswirkungen auf meine Gefühle haben. 2 Leute können die gleiche Erfahrung machen, sie jedoch komplett unterschiedlich sehen und interpretieren.

Wie ich bereits erwähnte ist Anthony Robbins, oder kurz “Tony Robbins” mein Lieblings-Autor und Coach.
Tony Robbins hat vor einigen Jahren die Coaching Industrie quasi gegründet. Die Leute nannten ihn “Motivator” oder “Guru”, doch das gefiel ihm alles nicht. Er wollte als Coach angesehen werden. Ein Coach der den Leuten zeigt was möglich ist, was sie in ihrem Leben mit der richtigen Einstellung und Psychologie erreichen können.

Hier in diesem Video stellt sich Anthony Robbins kurz vor und erzählt wie er anfing. Außerdem gibt es 5 wichtige Tipps, wie Sie ihr Leben unter Kontrolle bringen können. Er spricht relativ schnelles amerikanisches Englisch, man sollte also gut Englisch sprechen bzw. verstehen. Bei den Seminaren von Tony Robbins gibt es allerdings Simultan-Übersetzungen in viele Sprachen, darunter auch deutsch.

— Achtung: Wie so oft ist das Video bei Youtube leider nicht mehr online —

Seine Tipps aus dem Video fasse ich hier kurz zusammen:

1. Feed your mind – Bücher lesen, Seminare Besuchen und persönliches Coaching nutzen ist heute wichtiger denn je. Wenn wir unseren Geist nicht “füttern” mit positiven und konstruktiven Inhalten, dann tun es anderen Leute oder die Medien für uns. Was dabei herauskommt, ist eher nicht wünschenswert.

2. Feed and strengthen your body – Kümmern Sie sich um Ihren Körper. Der Körper und die Körperhaltung, die wir einnehmen, wirkt sich sehr stark auf unsere Gefühle aus. Mimik, Atmung, Körperhaltung lassen sich von uns beeinflussen und sobald wir sie positiv verändern, verändern wir unsere Emotionen und somit unser Leben. Halten wir uns langfristig an eine positive Körperhaltung durch ständige Wiederholung, ändern wir unser Leben langfristig. Mit einem fitteren Körper tun wir auch unserem Geist etwas gutes und sind leistungsfähiger und glücklicher.

3. Get a rolemodel that inspires you – Menschen schauen immer zu anderen Menschen und kopieren deren Verhalten. Hier ist es wichtig, daß man ein positives Beispiel, ein Role-Model oder auf deutsch Vorbild hat. Das ist oftmals nicht einfach, sind wir doch meist von Menschen umgeben, welche nicht als Vorbild taugen. Umso besser die persönlichen Vorbilder sind, die man sich bewußt auswählt, desto besser kann man selbst werden. Selbst wenn man die Person nicht persönlich kennt, kann man sie sich zum Vorbild nehmen. Im Finanzbereich ist z.B. Warren Buffett für viele ein Idol. Im Unternehmensbereich ist es vielleicht Steve Jobs oder Mark Zuckerberg. Diese Leute kann man studieren und von ihnen lernen und ihre Aktionen modellieren. Man braucht also das Rad nicht neu zu erfinden. Mn muß einfach schauen, wer bereits erfolgreich ist und wie er oder sie das macht.

4. Get a plan and take massive action – Man muß aktiv werden. Viele Menschen wollen immer etwas tun, fangen aber niemals damit an. Progress equals happiness – auf deutsch: Fortschritt ist gleich Glück. Man muß sich nach vorne bewegen und darf nicht stehen bleiben. Wer aufhört nach vorne zu gehen, geht automatisch zurück. Es ist wie beim Bankkonto: Kommt kein neues Geld mehr hinzu, dann frisst die Inflation das Guthaben langsam aber sicher auf.

Diese 4 Punkte sind natürlich nicht die ganze Message von Tony Robbins. Seit Hauptanliegen ist es die Emotionen der Menschen zu verbessern. Denn die Emotionen stehen hinter unseren Aktionen. Wenn jemand z.B. nichts tut, dann fühlt er sich nicht entsprechend. Er ist nicht in einem State, deutsch Zustand, um etwas zu tun oder etwas zu bewegen. Er ist in einem starren Zustand voller Angst, Zweifel und negativer Emotionen.

Emotionen und Gefühle sind das Benzin des Lebens. Alles was wir tun, tun wir um uns besser zu fühlen. Wir wollen positive Gefühle wie Glück erreichen und negative Gefühle wie Schmerzen vermeiden. Mehr dazu beim nächsten Mal.

Jeder von uns sieht sich selbst als Plus oder Minus irgendwo entlang einer Skala – auf den verschiedensten Gebieten.

Seit der Kindheit werden wir mit negativen Messages bombadiert: “Du kannst das nicht, Du schaffst das doch nicht, das wird nichts, lass es lieber”. Diese Dinge oder noch krassere Sachen kriegen wir deutlich häufiger zu hören als “Gut gemacht, weiter so, du packst das”, etc.

So ist es kein Wunder, daß die meisten Menschen ein negatives Bild bzw. Konzept von sich selbst haben. Tony Robbins nennt dieses Konzept von sich selbst schlicht und einfach “Identity”. Es ist ein Gesamtbild mit welchem wir uns identifizieren. Und nach dieser Identität handeln wir dann entsprechend.

Durch viele Erfahrungen über all die Jahre hat sich unser Selbstbild gefestigt. Auch unser Self-Talk, also unsere inneren Selbstgespräche in unseren Gedanken tragen deutlich hierzu bei. Sie finden ununterbrochen statt. 90% der Gedanken sind jedoch meist die gleichen, die man am Tag zuvor hatte.

Als Kind und Jugendlicher glaubt man alles, was von außen an einen herangetragen wird. Wenn die Eltern sagen “Du kannst nicht gut tanzen”, dann ist das so. Es wird nicht hinterfragt. Das Kind akzeptiert es und verhält sich entsprechend. In diesem Fall wird man die Tanzfläche von nun an wohl lieber meiden.

Später im Leben kann man diese Behauptungen von außen jedoch hinterfragen, man kann sie akzeptieren oder ablehnen. Wenn jemand sagt “Du kannst nicht tanzen”, kann man immer noch denken “So ein Quatsch! Der ist ja nur neidisch weil er selber nicht tanzen kann”. Es kommt also auf den inneren Dialog an, was ich mir selbst über mich sage. Dies formt meine Identität, nach der ich mich verhalte.

Jedoch sind die negativen Botschaften aus der Kindheit oftmals bereits so tief verankert, daß man denkt “Ich kann das nicht, das war ja schon immer so” und es gar nicht hinterfragt.

Die negativen Selbstgespräche im eigenen Kopf bilden also die eigene Identität.

Was kann man tun? Als erstes muß es einem bewußt werden, daß man negative Dinge über sich selbst denkt und annimmt. Diese müssen mit starker Wiederholung immer wieder innerlich widerlegt werden. In dem Beispiel könnte man sich z.B. häufig sagen “Ich kann doch tanzen” und sich dazu Erinnerungen abrufen, bei denen man gut getanzt hat oder man stellt sich einfach lebendig vor, wie es wäre gut zu tanzen.

Ohne die Erkenntnis, daß negative Annahmen und Identitäten im eigenen Kopf herumspuken, kann man diese allerdings nicht ändern.

Zweitens muß man wissen, warum man es ändern möchte. Einige plausible Gründe wären z.B. “Ich möchte endlich selbstbewußter ausgehen und mit Selbstvertrauen und Selbstbewußtsein tanzen gehen”.
Sie müssen wissen, warum Sie die negativen Glaubenssätze in Ihrer Identität zu positiven Glaubenssätzen umändern wollen. Sie müssen wissen, was es Ihnen bringt oder wie Ihnen die alten Glaubenssäte persönlich schaden. Rufen Sie sich hierzu z.B. eine Gelegenheit ins Gedächtnis, wo Sie viel Schaden dadurch erfahren haben.

Übung macht den Meister, und jeder negative Glaubenssatz kann, sobald er einmal entdeckt wurde, umgeängert werden. Mit einem positiven Glaubenssatz haben sie einen besseren Fokus und somit bessere Emotionen und meistern das Leben, bzw. in diesem Fall die Tanzfläche, deutlich besser. Mit dem alten unsicheren Selbstbild können sie hingegen nur verlieren. Es lohnt sich wirklich diese Art von Identitäten abzulegen. Verglichen mit den wahren Fähigkeiten hat fast jeder Mensch ein negatives Selbstbild von sich.

Da hat das Focus Magazin ausnahmsweise mal recht. In der neuesten Ausgabe sagt das Münchner News-Blatt auf dem Titel: Gute Laune kann man lernen.

Sicherlich ist jedoch nicht förderlich wenn man Focus oder deren Website Focus.de regelmäßig liest. Dort wird der Fokus, also die Aufmerksamkeit fast zu 100% auf negative Dinge gelegt. Es ist ein Sensations-Journalismus, welcher den Leute in hunderten Artikel erklärt, wie schlimm, unfair und böse die Welt ist. Die ist natürlich auch beim Spiegel, beim Stern, und den Tageszeitungen genauso. Negative Nachrichten verkaufen sich in unserer negativen Gesellschaft leider besser.

Um gute Laune zu haben, ist es aber wichtig, seinen Fokus, seine Aufmerksamkeit auf positive Dinge zu legen. Dies geht besonders gut mit Dankbarkeit für Dinge, welche man bereits hat. Fragen zu stellen ist ein guter und wichtiger Weg, den eigenen Fokus zu lenken. Negative Fragen wie “Warum passiert sowas immer mir?” lenken die Gedanken auf negative Dinge. Dadurch sind die Gefühle sofort negativ beeinflusst. Eine bessere Frage wäre “Wie kann ich daraus etwas lernen?” oder “Was ist trotzdem gut gelungen?”

Durch den Fokus und die Fragen welche man sich stellt kann man seine Gefühle und Emotionen also beeinflussen.

Ein zweiter wichtiger Weg zur Beeinflussung der menschlichen Emotionen ist der eigene Körper. Eine depressive Person hat eine deutlich andere Körperhaltung als eine glückliche. Die Atmung solch einer Person ist flach, die Schultern hängen herunter, der Kopf ebenso und auch die Mimik kann man sich gut vorstellen, ein Lächeln findet man im Gesicht dieser Person nicht.

Den Fokus, also die Aufmerksamkeit kann jeder bewußt lenken und kontrollieren. Das gleiche gilt für die Körperhaltung eines Menschen. Die Atmung gehört dazu, genauso wie die Mimik und Gestik. Hierzu werde ich demnächst noch mehr schreiben. Dies nur als kleine Einleitung zu diesem hochspannenden Thema.

Natürlich kann man gute Laune lernen. Denn gute Laune ist eine sehr generelle Umschreibung einer positiven Emotion und alle Emotionen lassen sich programmieren (oder “konditionieren”) durch häufige Wiederholung, bis es zur Automatisierung kommt. Jedoch wird ein Artikel im Fokus nicht helfen, denn 90% der Artikel und Nachrichten in den Nachrichtenmagazinen sind negativ und bewirken das genaue Gegenteil: Sie konditionieren die Leute zu Menschen mit Angst, Wut und garantiert keiner guten Laune.